Wissenswertes / Reifenlexikon


Wir bieten Ihnen einen professionellen Reifenservice mit geschultem Personal und modernster Montage- und Auswuchttechnik an. Unter den folgenden Links können Sie viele nützliche Informationen finden, die das Reifenleben verlängern und Ihrer Fahrsicherheit zu Gute kommen.


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Reifen-Auswuchtung

Auswuchten der Räder steigert Ihre Sicherheit!

Der Reifenexperte empfiehlt: Wuchten bei jedem Reifenwechsel!

Auswuchten - was ist dahinter zu verstehen?



Wie bemerken Sie eine Unwucht?

Auffälligstes Merkmal ist das „flatternde“ Lenkrad und eine Vibration am Fahrzeug, vor allem bei Geschwindigkeiten zwischen 80 und 120 km/h. Schon eine Unwucht am Reifen von zehn Gramm wirkt bei einer Geschwindigkeit von 100km/h aufgrund der Fliehkraft wie 2,5 Kilogramm. Kräfte, die beim Fahrer unkontrollierte Lenkbewegungen verursachen.

Auch ein ungleichmäßiger Reifenabrieb spricht für eine Unwucht am Rad und führt zu höherem Verschleiß der Reifen und Fahrwerkslagerkomponenten. Die Stoßdämpfer werden stark belastet und der Fahrkomfort sinkt.

Was ist Auswuchten und welche Arten gibt es?

Beim Auswuchten werden die Reifen wieder in Balance gebracht. Es gibt zwei Arten, wie der Reifenfachmann auswuchten kann:

Stationäres Wuchten:
Die Räder (Reifen + Felgen) werden auf eine so genannte Auswuchtmaschine befestigt und in Rotation versetzt. Auf diese Weise werden ungleiche Masseverteilungen von Reifen und Felge festgestellt. Der Reifen läuft massetechnisch nicht rund. Durch umweltfreundliche Zink- bzw. Stahlgewichte, die präzise und kaum sichtbar angebracht werden, wird die Unwucht ausgeglichen und das Rad läuft wieder rund.

Elektronisches Feinwuchten:
Wird direkt am Fahrzeug durchgeführt. Das Rad und die Radaufnahme werden als Einheit betrachtet. Fertigungstoleranzen der Fahrzeugnabe, Restunwuchten der Nabe und Unwuchten in der Bremstrommel/Bremsscheibe werden dabei in den Auswuchtvorgang mit einbezogen. Hier wird die Unwucht mit umweltfreundlichen Gewichten ausgeglichen. Fahrspaß ist garantiert.

Die Vorteile auf einen Blick:
  1. Mehr Fahrkomfort
  2. Mehr Fahrsicherheit
  3. Höhere Laufleistung der Reifen
  4. Schont die Fahrwerkskomponenten
  5. weniger Kosten durch Verschleiß

Deshalb empfiehlt der Reifenexperte ein Auswuchten der Reifen bei jedem Reifenwechsel!


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Reifen-Montage


Wir montieren auf modernsten Montiergeräten wie z.B. der Corghi artiglio Master „Bild“

Unsere Servicemitarbeiter sind entsprechend geschult und können Ihre bei uns gekauften Reifen professionell und sicher montieren. Durch die entsprechenden Schulungen und Qualifikationen sowie modernste Montagetechnik ist sichergestellt, dass Ihre hochwertigen Alufelgen keine Kratzer bei der Montage erleiden müssen.

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richtiger Reifendruck

Setzen Sie Ihre Reifen richtig unter Druck...

Die meisten Reifenschäden werden durch falschen Luftdruck verursacht!
Kontrollieren Sie den Luftdruck bei normalem Betrieb in regelmäßigen Intervallen von mindestens vier Wochen oder zusätzlich bei besonderen Belastungen wie einer langen Reise (hohe Geschwindigkeit, schweres Gepäck). Bitte denken Sie auch daran, das Reserverad zu überprüfen.

Der vom Fahrzeughersteller vorgeschriebene Luftdruck ist in der Bedienungsanleitung des Fahrzeuges und z.B. in der Tankklappe oder am Türholm vermerkt. Meist empfehlen wir zwei Zehntel mehr Druck auf die Reifen zu geben, als der Fahrzeughersteller empfiehlt, da diese Luftdrücke meistens absolut auf Komfort ausgelegt sind und Sie durch ein wenig mehr Druck den Rollwiderstand senken und Kosten einsparen, ohne den Komfort nachhaltig zu beeinflussen!

Falscher Luftdruck würde den Verschleiß erhöhen und das Fahrverhalten negativ beeinflussen.

Ein zu niedriger Fülldruck belastet den Reifen und führt zu übermäßiger Erwärmung in der Walkzone, welche dann eine Beschädigung der Bereifung zur Folge hat. Bitte beachten Sie bei der Messung und Einstellung des Luftdruckes der Reifen auf folgendes:
  • Messen Sie den Luftdruck am kalten Reifen.
  • Korrigieren Sie die Luftdrücke nicht am warmen Reifen. (Ein Luftdruckanstieg während der Fahrt ist normal.)
  • Die Luftdrücke in den Reifen müssen achsweise gleich sein, dürfen allerdings zwischen Vorder- und Hinterachse differieren.
  • Die Ventilkappen müssen fest aufgeschraubt sein, da sie das Ventil vor Staub und Schmutz und somit vor Undichtigkeit schützen.
  • Ersetzen Sie sofort fehlende Ventilkappen!
Auswirkungen zu geringen Fülldruckes:

0,2bar weniger Druck = 1% höherer Kraftstoffverbrauch = 10% geringere Laufleistung
0,4bar weniger Druck = 2% höherer Kraftstoffverbrauch = 30% geringere Laufleistung
0,6bar weniger Druck = 4% höherer Kraftstoffverbrauch = 45% geringere Laufleistung

ProFill Reifengas ist wesentlich druckstabiler als gewöhnliche Luft. Klicken Sie auf den Link, um sich zu informieren: ProFill Reifengas / pointS Reifengarantie

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Reifendruckkontrollsysteme (RDKS)


Zu niedriger Luftdruck führt oft zu Pannen und Unfällen, denn häufig wird ein Druckverlust der Reifen nicht rechtzeitig erkannt. Bei hohen Geschwindigkeiten kann dies fatale Folgen nach sich ziehen, wenn die Reifen den Belastungen nicht mehr standhalten, sich von der Felge walken oder platzen.
Reifendruckkontroll-Systeme (kurz: RDK-Systeme oder RDKS genannt) gehören zu den neuesten technischen Entwicklungen und warnen den Fahrer bei einem Druckverlust im Reifen.

Damit Ihr RDKS auch nach einem Reifenwechsel oder dem Auswuchten noch einwandfrei funktioniert, müssen Spezialisten ans Werk. pointS Reifenservice Krause schult regelmäßig seine Mitarbeiter und kennt sich im Bereich RDKS mit den gängigsten Marken perfekt aus.

Wir garantieren Ihnen die volle Funktionsfähigkeit Ihres Reifendruckkontrollsystems!

siehe Presse – ADAC-Motorwelt:

Reifendruck-Kontroll-Systeme im Vergleich

Aufgrund der geänderten Gesetzeslage in den USA, wo seit 2008 Neufahrzeuge mit einem Reifendruck-Kontroll-System ausgestattet sein müssen, kommt der Trend auch immer mehr nach Europa. Viele Autohersteller statten Ihre Serien zunehmend mit dieser Sicherheits-Technologie aus. Damit trägt man dem hohen Sicherheitsfaktor eines Autoreifens Rechnung. Denn noch immer sind laut Untersuchungen 30 Prozent der Fahrzeuge mit zu geringem Reifendruck unterwegs.

Die Auswirkungen zeigen sich dramatisch, indem der Reifen den Straßenkontakt verliert und in Kurvenlagen oder bei Ausweichmanövern nur zu geringe Seitenkräfte übertragen kann. Auch der Bremsweg erhöht sich drastisch. Weiters führt zu niedriger Luftdruck zu erhöhter Walkarbeit des Gummis. Dadurch wird er unnatürlich heiß und droht schnell zu platzen. Falscher Reifendruck wirkt sich auch direkt auf die Kilometerleistung wie auch auf den Spritverbrauch aus. Falscher Luftdruck treibt so oder so die Kosten nach oben: So überstehen beispielsweise die Reifen, die dauerhaft mit 0,6 bar zu wenig Druck gefahren werden, nur die halbe Lebenszeit und erhöhen den Spritverbrauch um knapp 5 Prozent.

Als Kontrollsysteme sind sowohl direkte - als auch indirekte Systeme auf dem Markt erhältlich. Die direkten messen mit einem Sensor im Rad den Reifendruck und senden die Daten per Funk an ein Display im Fahrzeug. Die indirekten und auch günstigeren Systeme können durch den Vergleich der Raddrehzahlen einen Minderdruck erkennen.

In der ADAC-Motorwelt 1/2008 stellt der Automobilclub die Testergebnisse von aktuellen Lösungen vor. Dabei ging der Sieg der direkt messenden Systeme an Opel für den Vectra sowie ein weiteres "sehr gut" an Tiremoni Checkair TM-100. Die teureren Systeme von Seehase, Hella, Car Guard Systems, und Renault erzielten ein "gut". Die preiswerteren indirekten Messsysteme schnitten alle gleichwertig mit "befriedigend" ab: Mercedes B-Klasse, Skoda Fabia, Seat Leon, Kufatec und Opel Astra.

Fazit: Die direkten Messsysteme schnitten besser ab. Sie erkennen einen Druckverlust am schnellsten und warnen auch, wenn alle Räder gleichmäßig zu wenig Luft haben.

Quelle: ADAC Motorwelt Januar 2008

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Reifen mit Notlaufeigenschaften


Die Entwicklung hat es möglich gemacht: Es gibt Reifen, die im Pannenfall nicht mehr gewechselt werden müssen, sondern mit annehmbarer Geschwindigkeit und vernünftigen Fahreigenschaften bis zum nächsten Reifenspezialisten halten. Zwei wesentliche Vorteile haben diese neuen Notlauf-Reifen:

Wichtigster Pluspunkt ist die Kontrolle über das Fahrzeug auch bei plötzlichem Luftdruckverlust und die Möglichkeit der Weiterfahrt. Dies führt zu erhöhter Sicherheit, denn zum einen ist ein Reifenwechsel auf engen oder stark befahrenen Straßen nicht notwendig, zum anderen muss in Gefahrenbereichen nicht angehalten werden. Die Weiterfahrt zur nächsten Fachwerkstatt ist auf jeden Fall gewährleistet.

Zweiter Vorteil: Durch den Wegfall von Reserverad und Wagenheber wird Platz, Gewicht und somit auch Kraftstoff eingespart. Die Autoindustrie ist diesen Ansätzen sehr aufgeschlossen. Andere Raumkonzepte wie auch die vielfach geforderte Reduktion des Spritverbrauchs werden nun möglich. Mit dem BMW Z4 startet ein erfolgreiches Modell in den Markt, das exklusiv in allen Größen mit Notlauf-Reifen ausgestattet wird. Andere Fahrzeughersteller sind dem mit neuen Fahrzeugen gefolgt (Maybach; Renault Megane Scenic; Audi A4, A6, A8 in Option; Mercedes für viele Fahrzeuge als Option)

Der ADAC hat im Frühjahr 2002 fünf dieser Notlauf-Reifen getestet. Alle fünf schnitten beim Fahren einer 170 km langen Strecke, bei Tempo 80 km/h, im drucklosen Zustand, sogar mit "sehr gut" ab.

Doch was steckt hinter dieser neuen Technik? Bei einem handelsüblichen Standard-Reifen wird im Falle von hohem Luftverlust die Seitenwand extrem zusammengepresst. Der Pneu erhitzt beim platten Rollen und wird zerstört. Der neue Notlauf-Reifen verfügt über speziell verstärkte Seitenwände und stützt somit den luftleeren Reifen. Die spezielle Gummimischung vermeidet zudem eine zu starke Erhitzung.

Ein großer Vorteil ist, dass er auf normalen Standardfelgen montiert werden kann. Es hat sich allerdings herausgestellt, das eine Montage auf so genannten Felgen mit Extended-Hump besser geeignet ist, um eine sichere Fahrt bei luftleeren Reifen gewährleisten zu können. Dieses Konzept finden Sie in: Bridgestone RFT-Reifen, im DSST von Dunlop, im ROF-Reifen (RunOnFlat) von GoodYear, Michelin mit seiner ZP-Serie (ZeroPressure), Continental mit SSR-Reifen, Vredestein VRFC-Reifen, Hankook´s (HRS)=Hankook Runflat-System oder dem Pirelli Eufori@ bzw. den Reifen von Pirelli die mit „r-f“ gekennzeichnet sind.

Ein ganz anderes Notlauf-Konzept bietet der PAX-Reifen von Michelin. Er verfügt im Reifen über einen Stützring aus Kunststoff, der auf einer speziellen Felge den Reifen stabilisiert und das Abrutschen verhindert.

Auf eine Einschränkung muss jedoch hingewiesen werden:

Reifen mit Notlaufeigenschaften können nur bei Fahrzeugen mit einem Reifendruckkontrollsystem und entsprechender Fahrwerkstechnik montiert werden, da ein schleichender Luftverlust sonst unentdeckt bleiben würde. Über die verschiedenen Anbieter und Verfügbarkeit der Reifengrößen informieren Sie die pointS-Reifenspezialisten gerne im Detail. Meist sind Reifen mit Notlaufeigenschaften nur an Fahrzeugen verbaubar, die diese Möglichkeit bereits erstausrüstungstechnisch vorgesehen haben.

Wir haben die entsprechenden Zertifikate und Qualifikationen zur Montage von Reifen mit Notlaufeigenschaften.

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Reifencheck

Bei den durch technische Mängel verursachten Unfällen stehen Reifendefekte als Unfallverursacher an oberster Stelle. Der Sicherheitsgewinn durch einen professionellen Reifencheck ist deshalb besonders hoch, zumal wir ihn bei den Fahrzeugen unserer Kunden gerne kostenlos durchführen.
  • Serienbereifung
  • Korrekte Umbereifung (ABE)
  • Luftdruck
  • Ventilkappen
  • Profiltiefe
  • Profil-Abriebsbild
  • Richtige Reifenmontage (Laufrichtung!)
  • Reifenalter (DOT)
  • Reifenzustand (Sichtprüfung auf Beschädigungen)
  • Reserverad
FAQ´s
www.reifensicherheit.de
www.pro-winterreifen.de

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Reifenreparatur

Wer darf meine Reifen überhaupt reparieren?

Wir! Reifenschäden sind immer ein Fall für den Reifen-Profi. Nicht allein wegen des für die Beurteilung notwendigen Know-hows, sondern auch, weil nach der geltenden Handwerksordnung gewerbsmäßige Reifenreparaturen nur von Betrieben ausgeführt werden dürfen, die mit dem Vulkaniseur-/Reifenmechaniker-Handwerk in die Handwerksrolle eingetragen sind.

Welchen Reifen kann man reparieren?


Nach Angaben des Bundesverbands Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) sind weit mehr als 90 Prozent aller Reifenschäden so genannte Einfahrschäden, bei denen nach dem Eindringen eines spitzen Gegenstandes in die Lauffläche die Luft entweicht. Diese Schäden dürfen bei Personen- und Lastkraftwagen, Leicht-Lkw und Motorrädern unter bestimmten Voraussetzungen repariert werden, die in der "Richtlinie für die Instandsetzung von Luftreifen" geregelt sind. Für Pkw-Reifen ist hier beispielsweise festgelegt, dass der Schadensdurchmesser nicht größer als sechs Millimeter sein darf und der komplette Reifen zuvor von der Felge montiert, untersucht und insgesamt als reparaturwürdig beurteilt worden sein muss. "Es kann nämlich sein, dass zwar der Einfahrschaden selbst repariert werden könnte, aber der Reifen durch vorheriges Fahren mit Minderluftdruck in seiner Gesamtheit schon so geschädigt wurde, dass er letztlich doch nicht mehr reparabel ist", erklärt BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler, warum Reifenschäden somit immer ein Fall für den Profi sind. Nicht allein wegen des für die Beurteilung notwendigen Know-hows, sondern auch, weil nach der geltenden Handwerksordnung gewerbsmäßige Reifenreparaturen nur von Betrieben ausgeführt werden dürfen, die mit dem Vulkaniseur-/Reifenmechaniker-Handwerk in die Handwerksrolle eingetragen sind. "Ein fachgerecht instand gesetzter Reifen ist genauso einsatzfähig wie vor der Beschädigung", betont Drechsler. Doch nicht in allen Fällen lassen sich Reifen nach einem Schaden reparieren, denn die erlaubten Ausbesserungsmöglichkeiten sind aus Sicherheitsgründen stark begrenzt. Insofern könne es durchaus sein, dass mitunter die Diagnose "irreparabel" gefällt werden muss.

"Wenn der Werkstattfachmann nach gründlicher Prüfung sogar die Neubereifung der kompletten Achse empfiehlt, ist das in der Regel keine Geschäftemacherei, sondern ein ernst zu nehmender Sicherheitstipp. Denn nicht jeder Neureifen verträgt sich mit dem unbeschädigten zweiten auf der Achse", verdeutlicht der BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler. Nach § 36 (2a) StVZO gelte hinsichtlich der Mischbereifung an Pkw zwar lediglich die Forderung, dass sie entweder nur mit Diagonal- oder nur mit Radialreifen ausgerüstet sein müssen. Gleichwohl sei in Fachkreisen unbestritten, dass aus Gründen der Fahrzeugsicherheit die Verwendung von Reifen des gleichen Herstellers und Typs dringend zu empfehlen ist. "Wer das Pendant zu dem intakt gebliebenen Pneu nicht mehr bekommen kann, sollte deshalb dem Rat des Fachmanns folgen und sicherheitshalber beide Reifen der betroffenen Achse austauschen lassen", sagt Drechsler. Nichtsdestotrotz lohne es sich für den Fahrzeughalter, einen Reifenschaden von einem Pneuspezialisten prüfen und sich von ihm über die Möglichkeiten einer Reparatur beraten zu lassen. Denn eine Reparatur sei natürlich kostengünstiger als die Neubereifung der betroffenen Achsposition oder sogar der kompletten Achse.

Quelle: Neue Reifenzeitung, 19.9.2008

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Reifen & Recht

Mit abgefahrenen Reifen direkt zum Wechseln:

Ein Fahrer, dem von der Polizei eine Frist zum Auswechseln glatt gefahrener Reifen gesetzt wird, darf in dieser Zeit höchstens nach Hause oder in die Werkstatt fahren. Andere Fahrten sind nicht erlaubt (OLG Stuttgart, AZ: 1ss 28/94).

Quelle: Firmenauto 11/2007

Versicherung zahlt nicht bei abgefahrenen Reifen:

Fährt ein Fahrer seine Wagen auf regennasser Fahrbahn zu Schrott, weil die Reifen abgefahren sind, muss die Vollkasko nicht zahlen (OLG Nürnberg, AZ 3U 3149/01).

Quelle: Firmenauto 11/2007

Reifenschäden alleine nicht versichert:

Die Vollkasko schließt Reifen vom Versicherungsschutz aus, da sie durch Vandalismus, Vollbremsungen und auf der Fahrbahn liegende Gegenstände leicht beschädigt werden können.
Zerstören Straftäter aber gleichzeitig Dach, Lack und Reifen, kann die Assekuranz die Pneus nicht aus der Haftung ausschließen und muss zahlen. Denn dann liegt eine einheitliche strafbare Handlung vor (AG Bremen, AZ: 21C 169/03)

Quelle: Firmenauto 11/2007

In diesem Fall muss Vollkasko trotz abgefahrenem Reifen zahlen:

Kracht es, weil der rechte Hinterreifen nicht das vorgeschriebene Mindestprofil von 1,6mm hat, muss die Vollkaskoversicherung dann zahlen, wenn die Außenflanke des Pneus in Ordnung war und der Versicherte so den gefährlichen Zustand des Reifens nicht erkennen konnte (OLG Düsseldorf, AZ: 4U 183/03)

Quelle: Firmenauto 11/2007

Zwei Reifenplatzer gleichzeitig sind nicht normal:

Platzen auf einer Autobahnfahrt gleichzeitig zwei Reifen, kann die Vollkasko die Zahlung nicht mit dem Argument verweigern, es handele sich um normale Betriebsgefahr. Gehen zwei Pneus gleichzeitig kaputt, lässt sich auf das Überfahren eines spitzen Gegenstandes schließen. Somit handelt es sich um einen Unfall (LG Coburg, AZ: 1C 587/00)

Quelle: Firmenauto 11/2007

Reifen & Recht speziell im Winter

Winterreifenverordnung in Deutschland:

Auszug aus der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO):

§ 2 – Straßenbenutzung durch Fahrzeuge

Abs. 3a – Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage. Wer ein kennzeichenpflichtiges Fahrzeug mit gefährlichen Gütern führt, muss bei einer Sichtweite unter 50 Metern, bei Schneeglätte oder Glatteis jede Gefährdung ausschließen und wenn nötig den nächsten geeigneten Parkplatz zum Parken aufsuchen.

Winterreifenverordnung in Österreich:


Winterausrüstungspflicht für Personen– und leichte Lastkraftwagen

Seit 5. Januar 2008 dürfen Lenker der Fahrzeugklassen M1 und N1 (PKW, Kombi, sowie leichte LKW bis 3,5 Tonnen höchstzulässiges Gesamtgewicht) ihr Fahrzeug im Zeitraum von 1. November bis 15. April bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen nur mehr in Betrieb nehmen, sofern an allen Rädern Winterreifen (für die Verwendung als Schnee– und Matschreifen, oder als Schnee-, Matsch– und Eisreifen bestimmte Reifen mit entsprechender Profiltiefe) montiert sind. Ausnahmen für Allradfahrzeuge gibt es keine. In Österreich gilt somit keine zeitlich fixierte starre Ausrüstungspflicht mit Winterreifen, sondern eine "witterungsabhängige" Winterausrüstungspflicht, die auch die Möglichkeit der Verwendung von Schneeketten auf Sommerreifen einschließt. Unabhängig von diesem Zeitraum hat die Behörde natürlich weiterhin die Möglichkeit, an exponierten Stellen eine gesonderte Winterreifenpflicht zu verordnen, welche wie bisher durch das Gebotszeichen "Winterreifenpflicht" gekennzeichnet wir.

Da es zwischen Oktober und Ostern zu plötzlichen Temperaturstürzen kommen kann, sollte nach Empfehlung des ÖAMTC also in diesem Zeitraum - eben von O bis O - mit Winterreifen gefahren werden.

Welche Reifen erfüllen die gesetzlichen Bestimmungen?

Um als Winterreifen anerkannt zu werden, muss der verwendete Reifen an der Reifenflanke mit der Kennzeichnung "M+S", "M.S.", oder "M&S" versehen sein. Auch Ganzjahresreifen müssen dementsprechend gekennzeichnet sein. Ein bloßes Schneeflocken-, oder Eissymbol alleine ist kein Garant für einen anerkannten Winterreifen, da die relevanten, europäischen Prüfnormen alleine auf die obigen Kennzeichnungen abstellen. Die Mindestprofiltiefe des Winterreifens beträgt 4 mm. Wird diese im genannten Zeitraum, sofern winterliche Fahrbahnverhältnisse vorliegen, unterschritten, ist man, trotz vorhandener M+S-Kennzeichnung, rechtlich ohne Winterreifen unterwegs und kann bestraft werden.

Wann liegen "winterliche Fahrbahnverhältnisse" vor?

Ist eine Straße mit Schnee, Schneematsch oder Eis bedeckt, stellt dies auf jeden Fall winterliche Verhältnisse dar, weshalb bei diesen Gegebenheiten Winterreifen verwendet werden müssen. Eine trockene oder bloß nasse Fahrbahn, mit keinen oder nur geringfügigen Resten von Schnee oder Schneematsch, darf dagegen weiterhin auch mit Sommerreifen befahren werden. Allerdings ist zu beachten, dass es im Winter vor allem in den Nacht– und Morgenstunden auf Brücken oder in Walddurchfahrten leicht zu Glatteis– oder Reifbildung kommen kann und damit ein Kfz mit Sommerreifen "illegal" unterwegs ist.

Gibt es Alternativen zu Winterreifen?


Aus technischer Sicht nicht, der ÖAMTC empfiehlt auf jeden Fall bereits ab wenigen Plusgraden auf Winterreifen umzusteigen, da nur diese entsprechende Fahr– und Bremsleistungen aufweisen. Rechtlich wurde jedoch die Möglichkeit geschaffen, an Stelle von Winterreifen Schneeketten auf den Rädern mindestens einer Antriebsachse zu verwenden, sofern die Fahrbahn mit einer zusammenhängenden, oder nicht nennenswert unterbrochenen Schnee– oder Eisschicht bedeckt ist. Damit soll allen Lenkern von Kfz mit Sommerreifen, die von einem plötzlichen Wintereinbruch überrascht wurden, eine legale Möglichkeit geboten werden, ihre Fahrt fortsetzen zu können.

Sind abgestellte Fahrzeuge betroffen?


Auch die neue Gesetzeslage sieht keine allgemeine Montagepflicht von Winterreifen, bzw. Mitführungsverpflichtung für Schneeketten vor. Es wird nur auf die Verwendung des Fahrzeuges abgestellt. Liegen winterliche Fahrbahnverhältnisse vor, muss die entsprechende Ausrüstung am Fahrzeug montiert sein, andernfalls darf das Fahrzeug nicht in Betrieb genommen werden bzw. muss an geeigneter Stelle abgestellt werden, solange diese Verhältnisse andauern!
Auf bloß abgestellten oder geparkten Fahrzeugen müssen daher weiterhin keine Winterreifen montiert sein, bzw. kann auch der Fahrzeughalter nicht bestraft werden. Weiterhin darf natürlich bei Pannen statt Winterreifen auch ein Sommerreifen als Ersatzrad verwendet werden (und umgekehrt), diese Möglichkeit bleibt jedoch auf Fahrten zur nächsten Werkstätte beschränkt.

Mit welchen Strafen ist zu rechnen?


Das Gesetz lässt Organmandatsstrafen bis € 35,- zu. Wer allerdings mit einem nicht vorschriftsmäßig ausgerüsteten Kfz bei Schneefahrbahn auf einer Steigung hängen bleibt und ein Verkehrschaos auslöst, muss mit wesentlich höheren Strafen rechnen (theoretisch bis € 5.000,-)

Kann die Versicherung eine Zahlung ablehnen?

Nach einem Unfall kann die eigene Haftpflichtversicherung keinen Regress beim Lenker eines vorschriftswidrig ausgerüsteten PKW nehmen und muss den Schaden des Geschädigten ersetzen. Die Kaskoversicherung kann allerdings eine Zahlung wegen "grober Fahrlässigkeit" ablehnen, wenn weiter Umstände (z.B. überhöhte Geschwindigkeit, Handy telefonieren) hinzugekommen sind.

(Quelle: ÖAMTC Rechtsdienste)

Winterreifenpflicht in Österreich auch für Nutzfahrzeuge

Bei Fahrten durch Österreich gilt für Nutzfahrzeuge ab dem 1. November die Winterreifenpflicht: LKW mit mehr als 3,5 Tonnen Gesamtgewicht müssen dann an mindestens einer Antriebsachse, Omnibusse sogar an allen Achsen mit Winterpneus ausgestattet sein.
Rechtlich auf der sicheren Seite ist man laut des Verbandes der Reifenspezialisten Österreichs (VRÖ) mit "M+S"-gekennzeichneten Reifen, die mindestens eine Profiltiefe von fünf, besser aber acht Millimeter haben. Außerdem sind die Fahrer verpflichtet Schneeketten mitzuführen. Für Omnibusse endet die Winterreifenpflicht am 15. März, für LKW und Busse über 3,5 Tonnen am 15. April.

(Quelle: www.focus.de)

Grobfahrlässig – mit Sommerreifen in den Wintersport:

Wer mit Sommerreifen in den Wintersport fährt, riskiert mit hoher Wahrscheinlichkeit seinen Kaskoversicherungsschutz. Im vorliegenden Fall war ein Autofahrer mit besagten Sommerpneus in ein Schneegebiet gefahren und kam während der Abfahrt, trotz montierter Schneeketten, ins Rutschen.

Als er seiner Versicherung den Schaden meldete, weigerte diese sich zu zahlen. Begründung: Sie beschuldigte den Versicherten grob fahrlässig gehandelt zu haben.

Dieser legte Widerspruch ein, doch nach Auffassung des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main handelte die Versicherung richtig. In ihrer Urteilsbegründung führten die Richter u.a. aus, dass die grobe Fahrlässigkeit bereits darin bestehe, dass der Kläger mit Sommerreifen in den Wintersport gefahren sei. Es sei allgemein bekannt, dass in bestimmten Höhenlagen Winterpneus erforderlich sind, um das Auto sicher fahren zu können, hieß es weiter. Die richtige Ausrüstung für das Fahrzeug sei sogar vorgeschrieben, so die Richter. Sommer- haben im Gegensatz zu Winterreifen keine Seitenführungskräfte, was vor allem bei Bergabfahrten entscheidend für die Sicherheit ist.

(OLG Frankfurt/Main, Az.: 3 U 186/02)

Auto-Mieter können von Winterreifen ausgehen:

Der Mieter eines Wagens kann davon ausgehen, dass ein professioneller Autovermieter den Mietwagen in den Wintermonaten und bei kalten Witterungsverhältnissen mit Winterreifen ausrüstet. Dies gilt auch dann, wenn keine ausdrückliche Regelung über die Reifenausstattung getroffen wurde (OLG Hamburg, AZ 14 U 34/07).

Quelle: Firmenauto 11/2007

Haftpflichtschutz bei "Ausrutscher" mit Sommerreifen nicht gefährdet

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) weist darauf hin, dass Autofahrer immer mit "geeigneter Bereifung" unterwegs sein müssen. "Mit anderen Worten: Profiltiefe, Größe und Luftdruck sollten in Ordnung sein. Im Winter kann das auch heißen: rechtzeitig umrüsten auf Winterreifen. Sonst kann nach der Straßenverkehrsordnung ein Bußgeld drohen", so der GDV. Keine Angst müssten Autofahrer allerdings wegen ihres Haftpflichtversicherungsschutzes haben. Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen beispielsweise mit Sommerreifen einen Unfall verursache, dessen Versicherung zahle dem Unfallopfer den Schaden, sagt der Verband.

Sei der Geschädigte ebenfalls mit ungeeigneter Bereifung unterwegs, treffe ihn möglicherweise eine Mithaftung und er bekomme den Schaden unter Umständen nicht in voller Höhe ersetzt, so die deutschen Versicherer. "Grundsätzlich richtet sich also der Haftungsanteil der Unfallbeteiligten danach, ob eine falsche Bereifung die Ursache für den Unfall war. Für den eigenen Versicherungsschutz durch die Vollkasko gilt: Wer sich grob fahrlässig verhält, zum Beispiel mit abgefahrenen Sommerreifen bei Schnee ins Hochgebirge fährt und einen Unfall verursacht, muss unter Umständen damit rechnen leer auszugehen", heißt es vonseiten des GDV weiter.

Zwar gebe es auch nach der letztjährigen Änderung der Straßenverkehrsordnung nach wie vor keine generelle Winterreifenpflicht in Deutschland, doch zur eigenen Sicherheit und der anderer Verkehrsteilnehmer raten die deutschen Versicherer jedem Autofahrer zur Umrüstung. "Winterreifen sind wegen der eigenen Sicherheit wichtig – nicht wegen der Versicherung. Denn Winterreifen bieten durch ein spezielles Profil bei niedrigen Temperaturen und Schnee und Eis eine bessere Haftung als Sommerreifen und tragen dazu bei, die Sicherheit in der kalten Jahreszeit maßgeblich zu erhöhen", meint der GDV unter Verweis auf die Website www.versicherung-und-verkehr.de, wo weitere Informationen zum Thema "Winterreifen" und Versicherungsschutz zu finden sein sollen.

Quelle: Neue Reifenzeitung, Newsletter, 26.10.2007

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Achsvermessung*

*Diesen Service bieten wir Ihnen nach telefonischer Terminvereinbarung mit einer Stellzeit des Fahrzeuges von cirka zwei Stunden.

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Einlagerungsservice

Prüfung, Reinigung und fachgerechte Einlagerung – Sie sparen Platz, Zeit und den umständlichen Transport.
Das pointS Reifenservice-Plus: Wir erinnern Sie bei Beschädigungen oder abgefahrenen Reifen rechtzeitig vor dem nächsten Reifenwechsel.
Folgende Serviceleistungen sind bei unserer Rädereinlagerung inklusive:
•    Professionelle und schonende Räderwäsche.
•    Räder werden mit Achspositionen markiert, so dass eine maximale Laufleistung garantiert ist.
•    Die Reifen werden auf Beschädigungen, wie z. B. Risse, Nägel, Beulen ect. kontrolliert.
•    Fachmännische Überprüfung der Profiltiefe und Tauglichkeit der Reifen.
•    Die Reifen werden von Fremdkörpern wie z. B. Schmutz und Salz befreit.
•    Die Räder werden fachgerecht gelagert.
•    Transportprobleme und -schäden werden verhindert.

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ProFill Reifengas / pointS Reifengarantie

Statt gewöhnlicher Luft eine clevere Alternative! Gewöhnliche Luft als Reifenbefüllung entweicht sehr rasch: Ihr Reifen verliert konstant an Druck. PRO-FILL, die High-Tech-Reifenbefüllung von point S, bleibt durch die höhere Dichte erheblich länger im Reifen.

Wichtig:

Auch bei einer Befüllung Ihrer Reifen mit ProFill bleiben regelmäßige Druck-Kontrollen unerlässlich. Denn nur der vorgeschriebene Luftdruck garantiert:
  • bessere Straßenlage,
  • bessere Traktion,
  • höhere Kurvenstabilität,
  • verminderter Profilverschleiß,
  • besseres Bremsverhalten,
  • höhere Kilometerleistung,
  • keine Folgekosten.
Wir prüfen für Sie kostenlos den ProFill Reifenfülldruck jederzeit und über 750 mal in Deutschland.

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Ökologie

Aktiver Umweltschutz und Reifen – wie passt das zusammen?
Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden für uns immer mehr zum Ziel. Aber: Ohne Reifen wäre unser tägliches Leben in der heutigen Form im wahrsten Sinn des Wortes lahmgelegt. Mobilität ist unverzichtbar – doch tragen wir alle einen Teil der Verantwortung, wenn es darum geht Rohstoffverbrauch und Umweltbelastung klein zu halten. Eine Herausforderung, der sich auch die Reifen-Ingenieure nicht verschließen. Forschung und Entwicklung haben neue Reifen hervorgebracht, die die Logik von Leistungsfähigkeit und Sicherheit mit den Kriterien des Umweltschutzes verbindet.
Klimawandel und die Ursachen

Keiner bezweifelt heute mehr den Klimawandel durch Treibhausgase. Rund drei Viertel der von Menschen verursachten Kohlendioxidemissionen sind auf den Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Benzin und Diesel zurückzuführen. Zu den wichtigen Steuerfaktoren auf den Kraftstoffverbrauch zählen neben den fahrzeugspezifischen Elementen auch die Reifen. Die richtige Reifenwahl hat damit doppelten Einfluss: Zuerst trägt der optimale Pneu zur Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe bei und dann in der Folge auch zu weniger C0²-Ausstoss in die Luft.

Was ist Rollwiderstand?

Wenn ein Reifen über die Fahrbahn rollt entsteht Reibung. Dieses physikalische Phänomen wird Rollwiderstand genannt. Damit ist klar, dass im Fahrbetrieb jeder Reifen Energie verbraucht. Der Reifen hat damit direkten Einfluss auf die benötige Kraftstoffmenge und die verkehrsbedingten Emissionen wie CO². Wie hoch dieser Verbrauch nun ist, hängt wesentlich vom Reifen ab - von Profilgestaltung, Eigengewicht und Laufflächenmischung. Je leichter ein Reifen rollt, desto weniger Energie wird benötigt. Es sinkt also der Spritverbrauch. Jede fünfte Tankfüllung ist so auf die Ursache des Rollwiderstandes zurückzuführen. Somit sind rollwiderstands-optimierte Reifen ganz klar auf Dauer kostengünstiger als herkömmliche Reifen. Sparsam und sicher – es gibt Reifen, die diesen Spagat meistern. Und es sind in der Regel Markenfabrikate, weil dort in Forschung und Weiterentwicklung investiert wird.

Test PKW*

Saubere Rohstoffe zur Reifenherstellung

Das neue Bewusstsein endet aber nicht beim Kraftstoffverbrauch, sondern betrachtet den Lebenszyklus von der Produktion bis zur Verwertung als Ganzes. Und bereits vor dem ersten gefahrenen Kilometer unterscheiden sich Reifen hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit. Hocharomatische Öle, die als Nebenprodukt der Ölraffinierung anfallen, dienen als Weichmacher für die Laufflächenmischung. Zug um Zug ersetzen die Reifenhersteller diese hocharomatischen Öle und ihre schädlichen PAK-Verbindungen durch niedrigaromatische mit weniger PAK-Anteilen - zugunsten von Gesundheit und Umwelt.

Vom lauten zum leisen Reifen (Geräuschemission)

Das Abrollgeräusch des Reifens entscheidet über das Komfort-Gefühl und die Konzentrations-Dauer des Fahrers. Aber nicht nur im Inneren des Fahrzeugs gilt es Lärm möglichst zu dämpfen. Das Vorbeifahr-Geräusch des Reifens gilt als Emission und ist auch das Wohlbefinden der Unwelt wichtig. Nun regelte die EU den Grenzwert für diese Geräuschentwicklung. Durch die Optimierung der Profil-Blöcke innerhalb des Laufstreifens wird verhindert, dass zu viel Schall durch die Rillen nach außen dringt. Ein im Profil optimierter Reifen ist damit deutlich leiser. Für Europa produzierte Marken-Reifen erfüllen diese Norm und sind mit einem S für "sound" gekennzeichnet. Von pointS angebotene Reifen sind geräusch-optimiert und ersparen der Umwelt unnötige Geräuschentwicklung.

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